80. Tag, Mit Sack und Pack brechen wir um 8.30 Uhr auf, zu unserem nächsten Ziel; Ko Muk. Die Ueberfahrt verbinden wir mit einem Tagesausflug, 4-Insel-Tour. Wir fahren die Insel Ko Hai an, wo wir den ersten Schnorchelstop haben. Leider ist das Meer durch den starken Wind sehr aufgewühlt und die Sicht sehr schlecht. Nach dem gestrigen Prachts-Schnorchel-Tag, macht dies heute nur wenig Freude, sind wir schon verwöhnt? Bei einem nahegelegenen Fels, der von vielen Fledermäusen bewohnt ist, können wir grosse Schwärme von jungen Fischen, etwa so gross wie eine halbe Handfläche beobachten. Diese zu füttern macht Spass, doch die Sicht ist noch schlechter. Nun kommen wir nach Ko Kradan, wo es Mittagessen am malerischen Strand gibt. Wir entscheiden uns kurzfristig, hier vor Ort nach einer Unterkunft für den morgigen Tag zu fragen; und siehe da, wir finden ein einfaches Bungalow für zwei Nächte. Hier verabschieden wir uns von einer schwedischen Familie mit 3 Kindern (5,3 1 Jahr alt). Süss wie sich die 5 Kinder miteinander verständigt haben im Bauch des alten Kahns. Gerade neben dem ohrenbetäubenden Maschinen sind wir gereist, hier konnten die Kinder mindestens nicht wegrennen. Der letzte Stopp war auf Ko Muk. Hier besuchten wir die berühmte „Emerald cave“. Alle erhielten eine Schwimmweste und als „schwimmender Tatzelwurm, machten wir uns auf den Weg durch den stockdunklen, 80 Meter langen Felsengang. Fast alle haben etwas Herzklopfen. Was uns hingegen nach dem Gang erwartete war echt wunderbar. Wir befanden uns in einer kreisrunden, von 30 Metern hohen, bewaldeten Felsen umgebener Lagune. Das Meerwasser bildete einen Teich und die Athmosphäre war herrlich. Nun mussten wir jedoch wieder zurück zum Boot! Wenige 100 Meter auf dem Meer gefahren, konnten wir auf ein Longtailboot umsteigen, welches uns, perfekt organisiert, zu unserem Hotel bringt. Wir sind nicht schlecht erstaunt über den Zustand des von uns in der Not gebuchte Hotel. Alles wirkt sehr neu, liebevoll dekoriert und sehr sauber. Besonders gefällt uns das Bad. Das Bungalow wurde um einen Baum herum gebaut. Dieser steht nun im Bad und das Dach musste ausgeschnitten werden. Ok, eine Kakerlake müssen wir diese Nacht der Natur zuliebe hinnehmen. Wir haben gewusst, dass an der steinigen, flachabfallenden Ostküste bei Ebbe nicht gebadet werden kann. Die Aussicht jedoch über die braunfarbenen, steinigen Meeresboden hinüber zu den felsigen Nachbarinseln ist beeindruckend. Die Kinder dreckeln im seichten Schlamm und finden Seesterne und kleine Krebse. Mit dem unterbeschäftigten Personal albern sie in einem lustigen Sprachengemisch herum. Wer hätte gedacht, dass wir ein derart schöner Ort per Zufall finden.
22
Feb
10















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