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Feb
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26.02.10 Glücklich und gesund zurück

90. Tag, Der Flug nach London sowie der Anschlussflug nach Basel verlaufen problemlos und wir kommen termingerecht in Mulhouse an. Welche Ueberraschung wartet hier auf uns, unsere Eltern sowie die ganze Familie Bubendorf erwartet uns mit Transparenten und Fahnen, (fast wie bei Simi Ammann). Wir schätzen das organisierte feine Mittagessen, das Zusammensein mit Familie und Freunden sowie den Tumult; sprich den nachgeholten Fasnachtsumzug. Sobald Ruhe eingekehrt ist, geht es den Koffern an den Kragen und die grosse Nachbearbeitung der Ferien beginnt. Ganz aussergewöhnlich ist die Situation, dass sich jedes Kind in sein Zimmer verzieht und ganz ruhig jedes für sich etwas nuscht, seine Sachen anschaut und das Zuhause sein geniesst. Wir können alle vier zu normalen Zeiten einschlafen und hoffen so, schnell den europäischen Tagesrythmus zu finden.

Wir sind sehr glücklich und dankbar über eine unversehrte und gesunde Rückkehr. Ganz viele Eindrücke, Erlebnisse und  Erfahrungen werden wir von diesen vergangenen drei Monaten auf unserem weiteren Lebensweg mitnehmen. Wir wissen, dass das gute Gelingen einer dreimonatigen Reise nicht selbstverständlich ist uns sich ausserhalb unseres Einflussbereiches befindet. Noch lange werden wir in den schönen und lustigen Erinnerungen schwelgen. Nun legen wir unsere 4 Glücksbinger (Jade-Glücksbringer) von Hongkong ab, sie haben ihren Dienst perfekt getan!

28
Feb
10

25.02.10 Trang – Bangkok – Schönenbuch

89. Tag, Ein unendlich langer Tag beginnt um 6.20 Uhr. Sobald alles gepackt ist und wir gefrühstückt haben, geht die Reise per Tucktuck los. Im kleinen Flughafen von Trang müssen wir wie in einem Internationalen warten und warten. Der stündige Flug nach Bangkok verläuft problemlos und bald kommen wir in dem uns bekannten Hotel Baiyoke Suite an. Zum Glück wurde der Mc Donalds um die Ecke während den letzten drei Wochen nicht geschlossen; mmhh. Nun beginnt das Totschlagen der uns noch verbleibenden Zeit und da wir schon „zwei drei“ Souvenirs gekauft haben, schlendern wir durch die belebten Strassen unseres Quartiers. Severine hat die „Rechnungsprüfung“ von Lehrer Daniel im Flugzeug erfolgreich bestanden und darf sich ein zusätzliches T-shirt aussuchen. Auch so kann man Schüler motivieren! Wir schleichen in unser Hotel und verweilen uns im Pool, keiner merkt, dass wir nicht mehr hier wohnen. Wir entscheiden uns, nochmals das grosse Buffet von Baiyoke Suite im 43. Stock zu geniessen. Hier können wir nochmals den Sonnenuntergang sowie das Lichtermeer über Bangkok betrachten, viel Zeit verstreichen lassen und Abschied von Thailand und unseren langen Ferien nehmen. Dominic kämpft bereits um 19.00 Uhr mit dem Schlaf; unser Flug geht doch erst um 0.45 Uhr, wie das wohl herauskommen wird! Ein Taxi bringt uns zum internationalen Flughafen und Dominic nimmt die erste Kappe voll Schlaf. Ueber Bangkok gilt kein Nachtflugverbot, deshalb ist der Flughafen belebt wie Kloten zu Beginn der Sommerferien. Mit viel Geduld kommen wir durch die unzähligen Kontrollen. Dominic hält sich sehr gut und kann sogar mit den neuen Turnschuhen den langen Gängen entlang rennen und so sich noch etwas Bewegung verschaffen. Severine setzt sich in den Flugzeugsitz und schläft sofort ein, erst nach 9 Stunden öffnet sie die Augen und hat damit die besten Karten, nicht am Jetleg zu leiden.

24
Feb
10

24.02.10 Ko Lanta – Trang

88. Tag, Noch einmal geruhsam ausschlafen und ausgiebig am Buffet ein Morgenessen geniessen, dabei aber bedacht sein, immer am Schatten zu sitzen, denn selbst die morgendliche Sonne (9.00 Uhr) treibt den Schweiss auf unsere Stirnen. Ein letztes Bad im Pool und schon bald müssen wir uns für die Abreise bereit machen. Um 11.30 Uhr sollten wir mit einem Pickup abgeholt werden, da der Minibus am Mittag nach Trang starten sollte. Unsere Bemühungen, 15 Minuten vor 12 Uhr fruchten nichts, da stellt sich um 12.00 Uhr heraus, dass anscheinend der Pickup zu einem falschen Hotel gefahren ist und wir nun erst um 14.00 Uhr Ko Lanta verlassen können. Wir verlangen, dass wir bereits jetzt nach Ban Saladan gefahren werden. Natürlich dauert diese Fahrt ca. 45 Minuten und das bei hitzigen Temperaturen, die für uns Europäer fast nur im Wasser überlebbar sind! Wie es der Zufall will, treffen wir hier die 5-köpfige schwedische Familie wieder. Nach dem Schnorchelunfall auf Ko Kradan haben sie nun noch eine Brandverletzung von einem selber gefahrenen Tuktuk davon gezogen. Die Welt scheint klein zu sein! In der Ortschaft können wir noch unsere letzten (ev. zweitletzten) Einkäufe tätigen. Endlich im klimatisierten Bus,  aber nun müssen wir nochmals 45 Minuten warten, bis die letzten Mitreisenden auch da sind. Nun sind wir überzeugt, dass die Transport-Firma, die 12.00 Fahrt überbucht hat und uns mit einer fadenscheinigen Ausrede auf die übernachste Fahrt um 15.00 Uhr eingebucht hat. Zum Glück war dies das erste und wir hoffen, das letzte „Transport-Problem“, das wir in den 4 Wochen Thailand hinnehmen mussten. Aergerlich und mühsam war die Angelegenheit auf jeden Fall, zumal die Fahrt nach Trang selber noch 2,5 Stunden dauerte. Zum Glück war diese recht kurzweilig, da wir zweimal eine Fähre benutzen mussten. Diese ärmlichen Häuser der Thailänder, umgeben von oft viel Abfall, Hühnern, Hunden und hin und wieder einer Kuh mit grossen Gummiplantagen oder hier im Süden von Durian-Plantagen im Hintergrund,  ganze Familien auf ihren Motorrädern und Schulklassen in ihren Uniformen (wir sind im durchmischten Teil von Thailand und viele Schul-Mädchen tragen bereits einen Schleier), alles zieht wie ein Film an uns vorbei und wir sitzen in einem angenehm klimatisierten „Kino“. Um 17.30 Uhr kommen wir in Trang an und finden ein angenehmes Hotel. Wir rechnen aus, dass wir, sofern alles rund läuft, in 48 Stunden in Basel landen werden. Schnell essen wir ein letztes Thai Nachtessen (2x Pizza Hawai, 1x green curry und 1xschrimps in oysersauce). Nun müssen wir Eltern ein letztes Mal geschickt packen und ein letztes Mal überlegen wie wir uns am optimalsten organisieren, denn in Bangkok warten nochmals 4 Koffer auf uns. Die Kinder finden nur sehr schwer den Schlaf, Severine tanzt im Zimmer herum, sie freut sich nun sehr auf das Nachhausekommen. Diesbezüglich hat sie uns sehr überrascht, Heimweh, nein das kennt sie wirklich nicht! Aber jetzt, jetzt ist es Zeit nach Hause zu gehen.

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Feb
10

23.02.10 Happy Birthday!

87. Tag, Geburtstag bei 38 Grad am Schatten und das am 23. Februar! So schnell sind die beiden Fringeli-Kinder selten aus dem Bett und schon schmettert ein fröhliches „happy Birthday“ durch das Bungalow. Wie lieb, die Zeichnungen und Briefe  – ist es nicht schön Mama zu ein? Heue wollen wir das Meer nochmals geniessen und suchen uns einen schattigen Platz am Strand. Die originellen Strandverkäufer machen ein gutes Geschäft mit uns und wir haben Freude an den hübschen Erinnerungsstücken. Sibylle wünscht sich zum Geburtstag nochmals eine Thai Massage. Während dem die Kinder im Bungalow den letzten Film ab dem Labtop anschauen, wird Daniel von einer Thailänderin während einer Stunde regelrecht bekniet und gemartert. Ihr (und auch Sibylle vis a vie) scheint dies sichtlich Spass zu machen, wie sie die muskulären Verspannungen bearbeitet und die wenig gelenkigen Beine biegt und streckt. Severine verbraucht die letzten „Ferien-Bath“ für eine neue Frisur….. Zur Feier des Tages erhalten wir einen mit Blumen dekorierten Tisch am Strand. Das Hotel spendiert sogar eine Geburtstagstorte, die wir mit einer schwedischen Familie teilen. Ein Feuer-Künstler zeigt seine wirbelnden Kunststücke mit brennenden Gegenständen; alle staunen und sind beeindruckt. Erstaunlich, wie müde man doch vom Nichtstun sein kann. Ok, einige aus der Truppe dürfen auch müde sein, drückt doch das Alter wieder um eine Stelle mehr. Es war unvergesslich zum Abschluss unserer Reise an einem derart tropischen Ort Geburtstag zu feiern.

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Feb
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22.02.10 Nakara Long beach Resort

86. Tag, Herrlich, schon beim Morgenessen drückt die Hitze und bald müssen alle für eine Abkühlung ins Wasser springen. Die Kinder verbringen fast den ganzen Tag im Pool. Wir Eltern lesen unsere spannenden Bücher Nr. 7 (Sibylle) Nr. 5 (Daniel). Die Sonne ist erneut sehr intensiv und wir holen uns einen stark rot-braunen Tain. Zum Glück tragen die Kinder die UV-T-Shirts sehr gerne und sind damit auch gut geschützt. Hier können wir wir Frauen den Freuden eines touristischen Ortes nachkommen und uns hübsche Zehennägel malen lassen. Dies hätte es auf einer einsamen „Robinson-Insel“ nicht gegeben. Die Kinder verdrücken sich währen den heissen Mittagsstunden in das gekühlte Bungalow und zeichnen und basteln um die Wette, wofür wohl? Beide sind ganz aufgeregt und geben sich Mühe Sibylle nur ja nichts zu verraten. Während dem Spätnachmittag unternehmen wir einen Spaziergang dem Strand entlang und können uns ab den kleinen Krebsen amüsieren. Der Sonnenuntergang ist herrlich farbenprächtig. Die näher rückende Abreise und der Abschied von Thailand fällt uns nicht derart schwer, wie der jenige von Neuseeland. Hier nach Thailand zu reisen ist heutzutage mit 14 Tagen Ferien bereits möglich und wir freuen uns nun doch sehr, auf das Wiedersehen mit Familie und Freunden. Was hingegen, die einen mehr die anderen weniger, wehmütig stimmt, ist die Tatsache, dass unsere einmalige, grosse Reise als Familie definitiv ihrem Ende entgegen geht. Die Kinder schauen beide ganz erstaunt drein, als wir ihnen erklären, dass sie die nächste 3monatige Reise wohl mit einem anderen Mann als Papa und mit einer anderen Frau als Mama unternehmen, da sie dann sehrwahrscheinlich bereits erwachsen sein werden. Uebrigens, heute haben wir uns nochmals an den Morgenstreich erinnert, der nun definitiv stattgefunden hat!

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21.02.10 Nakara Long beach Resort (Ko Lanta)

85. Selbst in der Bambushütte auf Ko Kradan, haben die Mäuse nicht ein derartiges Konzert veranstaltet wie in dieser Nacht. Die Tiere rennen über das Gebälke des Bungalows und es hört sich an, als würden sie um das Bett herum trippeln. Nicht jeder Frau’s Sache. Ein grosszügiges Buffet erwartet uns am frühen Morgen, auch wir wissen den Luxus zu schätzen… Bevor wir uns in die Ortschaft Ban Saladan aufmachen, springen die Kinder in den grossen Pool. Per Tuktuk, die ähneln hier eher einem Seitenwagentöff, geht es los. Wir kaufen einige Kleinigkeiten, Daniel shopt ausgiebiger als seine beiden Frauen! Am Schluss muss er den neuen Rucksack selber tragen… Alle finden wir etwas für das Gemüt und als hübsche Erinnerung an die herrlichen Tage in Thailand. Wir lernen die 3,5 Monate alte Hanna kennen, ein Thai Mädchen, das so süss ist. Severine glaubt es kaum, hier in den Tropen tragen Säuglinge keine Windeln. Auf dem Heimweg machen Severine und Sibylle einen Abstecher zu einem Coiffeur. Für umgerechnet CHF 18.—erhalten wir beide neben dem neuen Haarschnitt eine wohltuende Kopfmassage. In unserer Hotelanlage übt Dominic unterdessen den Rückwärtssalto in das Schwimmbecken bis zur Perfektion. Die Kinder sind wegen Sibylle’s Geburtstag schon ganz aufgeregt und wir beginnen bereits zwei Tage zuvor mit feiern. Ein feines Abendessen am Strand rundet einen weiteren unvergesslichen Tag ab. Wir lassen uns um 21.00 Uhr die noch warme Meeresbrise über die gebräunte Haut gleiten und denken dabei daran, dass wir in einer Woche ohne  Schal und Handschuhe das Haus nicht verlassen werden, welche absurde Vorstellung!

22
Feb
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20.02.02 Ko Kradan _ Ko Lanta (Nakara Long beach)

84. Tag, Der letzte Tag im Paradies oder weit weg von der Zivilisation! Gemütlich verbringt Daniel eine morgendliche Stunde auf dem Kanu zusammen mit den schwimmenden und tauchenden Kindern. Nun müssen wir uns von unserem persönlichen „Paradies mit Manko“ verabschieden. Leider fällt das Missverhältnis der Inselbewohner zum Abfall und dessen Entsorgung stark auf. Hier müssten konkrete Abfallprogramme seitens der Regierung, vielleicht sogar vom König selber ausgehend, eingeführt werden. Gegen Mittag können wir wieder mit dem Ausflugsboot, mit welchem wir vor einigen Tagen unseren 4-Island-Tour angetreten haben zurück nach Ko Lanta reisen. Unsere Mitreisenden haben die Gelegenheit die Höhle auf Ko Muk zu besuchen, wir selber müssen nicht noch einmal hinein und geniessen währenddessen ein kühles Bad. Die Bootsfahrt dauert mit den Schnorchelstopps 3,5 Stunden. Die Kinder lassen sich die Wassermelonen schmecke. Nicht nur Nintendo spielen macht hier Spass. Dominic darf sogar das Schiff selber lenken; welche Herausforderung und alles auf Thai! Endlich kommen wir in Ban Saladan auf Ko Lanta an. Nun müssen wir uns ein geeignetes Hotel suchen, vieles ist belegt oder hat keinen Pool. Dies sind wir nun unseren Kindern schuldig. Das erste Hotel, das wir ansteuern, verspricht nicht das Gelbe vom Ei zu sein, so auch das 2. und 3. Dominic hat mit solchen Stress-Situationen seine wahre Mühe und wir mit ihm. Glücklicherweise finden wir gegen 18.30 Uhr ein passendes Hotel, das alle unsere Wünsche erfüllt. Schnell unter die Dusche und nach einem feinen Nachtessen, haben sich die Wogen auch wieder geglättet. Wir freuen uns, hier einige erholsame, sonnige Tage zu verbringen und unsere „grossen Ferien“ ausklingen zu lassen. Ist es nicht eigenartig, wie wir das Zeitverhältnis verloren haben, den Morgenstreich haben wir aus der Ferne um eine ganze Woche vorverschoben, wenn wir nur das Abflugdatum nach Hause nicht um eine Woche verpassen!

22
Feb
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19.02.10 Ko Kradan

83. Tag, Ein Tag im „Paradies“, die Kinder schlafen ausgiebig aus, der gestrige Tag an der Sonne scheint anstrengend gewesen zu sein. Daniel schiesst bereits die ersten Fotos um 6.00 Uhr, der Sonnenaufgang ist phantastisch. Am Morgen-Buffet,  findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Mit den Schwimmsachen ausgerüstet schlendern wir dem feinen Sandstrand entlang. Dort wo wir gestern die Schaukel entdeckt haben, verweilen wir den ganzen Tag. Es ist ein herrlicher Platz, den ca. 100 Meter draussen im Meer gibt es ein grosses Korallenriff, das immer wieder neue, farbige Fische und Korallen zum Entdecken gibt. Obwohl am Morgen das Meer noch ruhig ist, zieht eine Strömung und man kann sich angenehm treiben lassen, nur aufpassen muss man schon dabei, um nicht in Malaysia zu landen. Selbst Severine schnorchelt nochmals über die Korallen hinweg. Beide Kinder sind sehr glücklich hier am Strand – wann haben Fringeli-Kinder schon „Strand-Ferien“? Daniel baut zusammen mit ihnen eine tolle Sandburg und sie tauchen unermüdlich noch Muscheln. Die uns bereits bekannten hellgelben, jungen Fischschwärme zu füttern ist einmalig. Einer bekam ev. zuwenig, er knuffte Sibylle ins Wadenbein; zum Glück war es kein Haibiss. Unter der Schaukel ist heute dank der Flut ca. 1 Meter Wasser. Beide, wer erstaunts, springen ab der Schaukel ein über das andere Mal ins Wasser.  Für das heutige Fotoshooting eignet sich ein Baumstamm sehr gut, welch herrliche Szenerie. Jetzt lachen wir noch, doch der kalte, nasse Winter wird uns in einer Woche bereits eingeholt haben. Die grossen, kleinen Taucher sind sehr müde, trotzdem will der Schlaf nicht kommen, ob wohl der morgige Reisetag beschäftigt?

22
Feb
10

18.02.10 _Ko Kradan

82. Tag, Wir haben gut geschlafen, obwohl es trotz Fan recht heiss war, um 6.00 Uhr morgens wird der Strom abgestellt und bald erwachen alle ab der nun drückenden Hitze, die sich in unserem Bambushaus staut. Macht nichts, draussen weht eine angenehme Meeresbrise. Nach dem Morgenessen springen alle vergnügt ins Meer und machen sich auf zum Erkunden des nur 100 m vom Strand entfernten Riffes. Die Korallen sind sehr sehenswert, Fische gibt es nicht derart viele. Severine ist nun noch vorsichtiger, denn die Mutter der schwedischen Familie hatte einen Schnorchelunfall und ist dabei in einen Seeigel gestanden und ihr Fuss gleicht nun einem Nadelkissen. Dominic wird bald ein Fisch, er ist stundenlang im Wasser und kann sich verweilen mit Muscheln suchen, schnorcheln und planschen, er geniesst das Meer. Zum Mittagessen spazieren wir durch den Wald einem Trampelpad entlang und kommen so zu einem im Landesinnern gelegenen Resort. Das Essen (es gibt Spaghettis) ist fein, doch Daniels Magen ist nach dem Green – Curry anderer Meinung. Gegen Abend unternimmt Sibylle mit den Kindern einen Spaziergang im herrlichen, weichen Abendlicht. Eine Schaukel ladet zum verweilen und fotografieren ein. Zwischendurch ist es nicht zu verübeln einen planlosen Tag zu erleben. Leider erweist es sich als wirklich schwierig, während der Hochsaison eine passende Unterkunft auf diesen kleinen und (zum Glück) noch nicht derart touristisch erschlossenen Inseln zu finden. Dank den freundlichen Sponsoren, entscheiden wir uns eine weitere Nacht auf Ko Kradan zu bleiben und daraufhin wieder in die Zivilisation von Ko Lanta zurückzukehren, denn dort gibt es Bancomate.

22
Feb
10

17.02.10 Ko Muk – Ko Kradan

81. Tag, Ein gemütlicher Tag beginnt mit einem feinen Frühstück. Auf den massiven Holzliegen am Strand lässt sich herrlich in Ruhe lesen, während ¾ der Familie den steinigen Meeresboden nach Muscheln, Krebsen und anderem Getiere absuchen. Gegen Mittag kommt innert kürzester Zeit das Wasser bis an den Strand und die Aussicht ist wieder komplett anders. Severine hat bald ein letztes Mal ein paradiesisches Schulzimmer, wenn nur die strenge Frau Lehrerin nicht wäre! Nach dem leichten Mittagessen marschieren wir los und kommen durch ein Fischerdorf. Auf der ganzen Welt haben wir beide noch nie derart verwahrloste und verdreckte Häuser gesehen. Diese Meeresnomaden müssen wirklich von der Zivilisation und dem Tourismus in den letzten Jahren total überschwemmt worden sein. Unser Ziel ist die teure Hotelanlage an der Spitze der Insel. Unglaublich schön gelegen sind hier die Bungalows und der Pool ist ebenfalls sehr ansprechend. Wir vergnügen uns für kurze Zeit im kühlen Wasser. Wieder zurück in unserem Hotel werden wir informiert, dass das Longtailboot wegen starken Wellen uns nicht abholen könne. Ca. eine Halbestunde später erscheint ein Bootsfahrer und wir werden nun doch mit einem Einachser „über das Meer“ zum Boot gefahren. Schon witzig, ein solcher Verlad! Den beiden Fringeli-Frauen ist es gar nicht ums Lachen, denn die Wellen schlagen sehr stark an unsere Nuss-Schale. Unser erfahrener thailändischer Steuermann bringt uns sicher über das unruhige Meer nach Ko Kradan. Er trägt uns sogar noch den schweren Rucksack durch die Fluten. Nun kommt ein neues Hindernis auf uns zu. Obwohl wir vor der Abfahrt aus Ko Lanta Bargeld am Bancomaten geholt haben, geht uns bald die Knete aus. Hier auf den Inseln regiert das Bargeld! Wir versuchen es im einzigen noblen Hotel, wo Kreditkarten akzeptiert werden, doch die Hilfsbereitschaft ist gering. Per Zufall treffen wir drei Schweizer, die genügend Bargeld bei sich haben und auch bereit sind, uns aus der Patsche zu helfen. Wir wohnen für die nächsten beiden Nächte in einem Bambushäuschen, gerade am Strand, wunderbar gelegen. Die Einrichtung ist sehr einfach und das angebaute WC primitiv. Dominic ist der Coolste, beim Gang auf die Toilette sieht er ohne mit der Wimper zu zwicken, im Spühl-Wassercontainer eine tote Ratte liegen. Problemlos wird alles in  die Natur entsorgt und wir freuen uns auf tolle Schnorcheltage auf unserer Robinsoninsel.




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